Meist gelesene Zeitungen in den deutschsprachigen Lände

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Woods
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Meist gelesene Zeitungen in den deutschsprachigen Lände

Postby Woods » 2017-03-03, 22:47

Welche sind die meist gelesenen Zeitungen in Österreich und in der Schweiz? Könnt ihr auch ein bisschen über deren Orientierung sagen?

Und wie ist es auch mit der Orientierung der deutschen Zeitungen? Ihre Namen kenne ich ein bisschen besser als die von den Österreichern, aber ich weiß nicht viel darüber, was sie schreiben.
Last edited by Woods on 2017-03-04, 11:41, edited 2 times in total.

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Re: Meist gelesene Zeitungen in den deutschsprachigen Lände

Postby Babbsagg » 2017-03-04, 10:11

Woods wrote:Welchen sind die meist gelesenen Zeitungen in Österreich und in der Schweiz? Könnt ihr auch ein bisschen um über deren Orientierung sagen?

Wie wäre es auch Und wie ist es mit der Orientierung den der deutschen Zeitungen? Ihre Namen kenne ich ein bisschen besser als diese von den Deutschen, aber ich weiß nicht viel um darüber, was sie schreiben.


Von österreichischen/schweizerischen Zeitungen habe ich keine Ahnung. Ich könnte ein bisschen was über deutsche Zeitungen und deren politische Orientierung sagen, falls es das ist, was du wissen wolltest. Leider bin ich mir da gerade nicht sicher, war das deine Frage?

Es klingt wie "Die Namen der deutschen Zeitungen kenne ich ein bisschen besser als die von den Deutschen", was so wenig Sinn machen würde, aber vielleicht habe ich dich ja missverstanden?
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Re: Meist gelesene Zeitungen in den deutschsprachigen Lände

Postby Woods » 2017-03-04, 11:36

Danke für die Berichtigung!

Du kannst gerne ein bisschen über den deutschen Zeitungen sagen :)

Ich wollte besonders ein bisschen über die Österreichischen hören, aber will gerne auch mehr über den Deutschen lernen.


Es klingt wie "Die Namen der deutschen Zeitungen kenne ich ein bisschen besser als die von den Deutschen", was so wenig Sinn machen würde, aber vielleicht habe ich dich ja missverstanden?

Ich habe einen Fehler gemacht – ich meinte, dass die Namen der deutschen Zeitungen kenne ich ein bisschen besser als die von den Österreichern!

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Re: Meist gelesene Zeitungen in den deutschsprachigen Lände

Postby Babbsagg » 2017-03-04, 13:50

Woods wrote:Danke für die Berichtigung!

Du kannst gerne (ein bisschen) etwas über den die deutschen Zeitungen sagen :)

Ich wollte besonders ein bisschen über die Öösterreichischen hören, aber will gerne auch mehr über den die Ddeutschen lernen.


Es klingt wie "Die Namen der deutschen Zeitungen kenne ich ein bisschen besser als die von den Deutschen", was so wenig Sinn machen würde, aber vielleicht habe ich dich ja missverstanden?

Ich habe einen Fehler gemacht – ich meinte, dass ich die Namen der deutschen Zeitungen kenne ich ein bisschen besser kenne als die von den Österreichern!


Gerne. Meine Meinung:

Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ): rechtsliberal, wirtschaftsliberal
Frankfurter Rundschau (FR): linksliberal bis sozialdemokratisch. War früher eine der ganz Großen, hat aber stark an Bedeutung verloren.
Die Zeit (Wochenzeitung): linksliberal, sozialliberal
Der Spiegel (wöchentliches Magazin): eher links, konfrontativ, kontrovers
Focus (wöchentliches Magazin): konservativ, wirtschaftsliberal
Bild (Boulevardzeitung): früher sehr rechts (ähnlich wie heute die britischen Boulevardzeitungen Sun/Mail/Express), heute lässt sich meiner Meinung nach keine klare politische Linie mehr erkennen.


Laut Wikipedia:

Die Welt: konservativ, wirtschaftsliberal
Süddeutsche Zeitung (SZ): liberal, "gemäßigt links"


*Begriffsklärung:

"liberal" - im Allgemeinen freiheitlich und progressiv, tendenziell individualistisch
"rechtsliberal" - mit Tendenz nach rechts -> eher CDU
"linksliberal" - mit Tendenz nach links -> eher SPD/Grüne
"wirtschaftsliberal" - eher kapitalistisch, für freie Marktwirtschaft und Deregulierung - was oft auch "neoliberal" genannt wird
"sozialliberal" - weniger kapitalistisch, mit Fokus auf Gesellschaft und Förderung von sozialer Gerechtigkeit

Es ist ehrlich gesagt nicht ganz leicht, die Begriffe zu trennen, aber ich lasse das jetzt einfach mal so stehen.

Noch eine Anmerkung: ich habe hier teilweise nicht unbedingt die meistgelesenen genannt, sondern habe mich eher auf die besser bekannten beschränkt. Zum Vergleich: der Guardian ist eine international sehr bedeutende Zeitung. Aber die Auflage der Printausgabe in Großbritannien ist verschwindend gering, nicht mal halb so groß wie die vom Schmuddelblatt Daily Express.
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Re: Meist gelesene Zeitungen in den deutschsprachigen Lände

Postby Woods » 2017-03-04, 14:29

Babbsagg wrote:
Woods wrote:Ich wollte besonders ein bisschen über die Öösterreichischen hören, aber will gerne auch mehr über den die Ddeutschen lernen.

Ich habe die deutschen und die österreichischen großgeschrieben, weil es in meinem Satz kein Substantiv nach ihnen gibt – und ich habe irgendwo gelesen, dass in solch einem Fall das Adjektiv zu Substantiv wird, und also schreibt es man mit einem Großbuchstabe – ist es nicht richtig?


Danke schön für die Erklärungen über den deutschen Zeitungen!

Es gibt einige Zeitungen mit regionallautenden Namen, sowie die von dir genannte Frankfurter Allgemeine Zeitung – sind sie echt regionale, oder nur in ihrer Stadt gedrückt, aber in die ganze Deutschland gelesen, und decken sie eher die ganze Deutschland oder insbesondere deren Region?

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Re: Meist gelesene Zeitungen in den deutschsprachigen Lände

Postby Babbsagg » 2017-03-04, 15:16

Woods wrote:
Babbsagg wrote:
Woods wrote:Ich wollte besonders ein bisschen über die Öösterreichischen hören, aber will gerne auch mehr über den die Ddeutschen lernen.

Ich habe die deutschen und die österreichischen großgeschrieben, weil es in meinem Satz kein Substantiv nach ihnen gibt – und ich habe irgendwo gelesen, dass in solch einem Fall das Adjektiv zu Substantiv wird, und also schreibt es man mit einem Großbuchstabe – ist es nicht richtig?


Das ist wirklich nicht ganz einfach im Deutschen. Eins vorweg: "die Deutschen" (groß geschrieben) heißt immer die deutschen Menschen. Genauso wie "die Österreicher". "Die Österreichischen" (groß) gibt es nicht, das wird immer klein geschrieben.

Es gibt die Substantivierung, d.h. ein Adjektiv wird zu einem Substantiv und wird dann groß geschrieben.

Beispiel: "Das Beste daran ist..."

Entscheidend dabei: das "Beste" steht für sich selbst und nimmt nicht Bezug auf etwas, wo es adjektivisch gebraucht wird. Das beste was...? Einfach nur: das Beste, daher groß.

Gegenbeispiel: "Drei Autos im Test. Das beste ist..."

Hier wird im Prinzip einfach nur "Das beste Auto ist..." abgekürzt zu "Das beste ist...". "Das beste" ist hier kein wirkliches Substantiv, es ist immer noch das Adjektiv, das eigentliche Substantiv wird einfach nur nicht genannt.

Dasselbe in deinem Beispiel: "Die deutschen..." steht hier für "Die deutschen Zeitungen". Also, auch wenn es nicht ausgesprochen wird, ist das eigentliche Substantiv in Gedanken da. "deutschen" bleibt hier ein Adjektiv und wird deshalb klein geschrieben.

Danke schön für die Erklärungen über den deutschen Zeitungen!

Es gibt einige Zeitungen mit regionallautenden Namen, sowie die von dir genannte Frankfurter Allgemeine Zeitung – sind sie echt regionale, oder nur in ihrer Stadt gedrückt, aber in die ganze Deutschland gelesen, und decken sie eher die ganze Deutschland oder insbesondere deren Region?


Oft sind Zeitungen mit Ortsnamen einfach nur Regionalzeitungen, z.B. der "Kölner Stadtanzeiger". Manche überregionale Zeitungen tragen aber einfach den Namen von dem Ort, wo sie ansässig sind. Ob die schon immer überregional waren oder es einfach mit der Zeit wurden, kann ich aus dem Stegreif nicht sagen. Meine Beispiele "Frankfurter Rundschau", "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Süddeutsche Zeitung" sind Beispiele für landesweite Zeitungen - allerdings in der Regel mit einem sogenannten Lokalteil, einem eher kleinen Teil der Zeitung, der sich dann tatsächlich mit spezifisch Frankfurter Themen beschäftigt.

Das gibt es aber nicht nur hier, zum Vergleich: Washington Post und New York Times.
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Re: Meist gelesene Zeitungen in den deutschsprachigen Lände

Postby Woods » 2017-03-04, 17:03

Babbsagg wrote:Es gibt die Substantivierung, d.h. ein Adjektiv wird zu einem Substantiv und wird dann groß geschrieben.

Beispiel: "Das Beste daran ist..."

Entscheidend dabei: das "Beste" steht für sich selbst und nimmt nicht Bezug auf etwas, wo es adjektivisch gebraucht wird. Das beste was...? Einfach nur: das Beste, daher groß.

Gegenbeispiel: "Drei Autos im Test. Das beste ist..."

Hier wird im Prinzip einfach nur "Das beste Auto ist..." abgekürzt zu "Das beste ist...". "Das beste" ist hier kein wirkliches Substantiv, es ist immer noch das Adjektiv, das eigentliche Substantiv wird einfach nur nicht genannt.

Dasselbe in deinem Beispiel: "Die deutschen..." steht hier für "Die deutschen Zeitungen". Also, auch wenn es nicht ausgesprochen wird, ist das eigentliche Substantiv in Gedanken da. "deutschen" bleibt hier ein Adjektiv und wird deshalb kleingeschrieben.

Danke für die gute Erklärung! Das Ganze lautet aber immer noch sehr merkwürdig – das man im Zusammenhang des ganzes Paragraphs denkt und nicht nur in dem des Satzes!

MS Word scheint auch nicht den Unterschied zu verstehen – wenn ich deinen Sätze kopiere, unterstreicht das Programm das beste und vorschlägt es großzuschreiben.

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Re: Meist gelesene Zeitungen in den deutschsprachigen Lände

Postby Babbsagg » 2017-03-04, 23:29

Woods wrote:Danke für die gute Erklärung! Das Ganze lautet klingt aber immer noch sehr merkwürdig – das dass man im Zusammenhang des ganzes Paragraphs denkt und nicht nur in dem des Satzes!

MS Word scheint auch nicht den Unterschied zu verstehen – wenn ich deinen Sätze kopiere, unterstreicht das Programm das beste und vorschlägt vor, es großzuschreiben.


Bitte, sehr gerne. Und wie gesagt, deutsche Groß-/Kleinschreibung ist kompliziert, auch für deutsche Schüler nicht leicht. Und vor der Rechtschreibreform von 1996 war es noch schlimmer!

Dass Word den Unterschied nicht versteht, wundert mich nicht. Ich schalte den Autokorrektur-Kram immer aus, weil das immer irgendwas korrigieren will, obwohl ich es besser weiß. Schau dir nur Google Translate an: was da rauskommt, ist in der Regel totaler Blödsinn. Und wenn schon Google zu doof ist, um Sprache zu verstehen, dann kann ein Microsoft-Programm es erst recht nicht.

Genauer gesagt: Wenn du eingibst: "Das beste ist das rote", dann weiß Word nicht, dass du damit "das beste Auto" meinst... und "das rote Auto". Das kann es nicht wissen.
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Re: Meist gelesene Zeitungen in den deutschsprachigen Lände

Postby Car » 2017-03-05, 10:13

Babbsagg wrote:Der Spiegel (wöchentliches Magazin): eher links, konfrontativ, kontrovers

Auch wenn der Spiegel als eher links gilt und der typische Spiegel-Leser es auch zu sein scheint, empfinde ich ihn eigentlich eher als links, sondern vor allem als liberal. Spiegel Online ist da schon eher links.

Die Welt: konservativ, wirtschaftsliberal

So konservativ ist die Welt teilweise auch nicht mehr, teilweise aber eben sehr wohl. Sie sind schon etwas mehr in die Mitte gerückt, aber immer noch rechts von der FAZ anzusiedeln. In Zeiten, wo ehemalige taz- oder Süddeutsche-Journalisten bei der FAZ oder der Welt landen, ist das aber auch nicht mehr so klar abzugrenzen wie früher.

Für die Schweiz muss man auf jeden Fall die Neue Zürcher Zeitung nennen, die wichtigsten Zeitungen in Österreich (aber nicht die, die sich am besten verkaufen) dürften wohl Der Standard oder Die Presse sein. Genauer kenne ich mich dort aber auch nicht aus.
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Re: Meist gelesene Zeitungen in den deutschsprachigen Lände

Postby Woods » 2017-03-05, 22:39

Babbsagg wrote:
Woods wrote:Das Ganze lautet klingt aber immer noch sehr merkwürdig

Duden:

lau|ten <sw. V.; hat>
b) (geh.) sich in bestimmter Weise anhören: das lautet gut, ganz vernünftig, wenig tröstlich; die Nachrichten lauteten schlecht
© Duden - Deutsches Universalwörterbuch. 4. Aufl. Mannheim 2001. [CD-ROM].

Ist es nicht dasselbe?


Babbsagg wrote:Ich schalte den Autokorrektur-Kram immer aus, weil das immer irgendwas korrigieren will, obwohl ich es besser weiß.

Das kann ich gut verstehen, aber wenn man ein kompletter Anfänger wie ich ist, ist MS Word sehr hilfreich. Das ist eigentlich der einzige Grund wofür ich MS Word, und nicht LibreOffice, brauche.

Google Translate kann auch manchmal helfen, neue Ausdrücke zu finden, und Gedanken die in anderen Sprachen sich bilden zu übersetzen. Man muss aber sehr aufmerksam sein, danach die richtige Bedeutung zu finden und zu verstehen, und nicht nur als gegeben annehmen, dass was daraus kommt Sinn macht.

Sogar jetzt, als ich diesen Eintrag schreibe, brauche ich auch Google Translate, zusammen mit meinem Dänisch-Deutsches Wörterbuch und einige andere Ressourcen, um einige unbekannte Wörter und Ausdrücke nachzuschlagen.



Car,

Danke auch zu dir sehr für die Erklärungen!

Es kann offensichtlich scheinen, aber kann man sagen, dass die deutsche Presse viel großer, mehr umfassende und aus bessere Qualität als die österreichische und schweizerische ist?

Ich kenne zurzeit keine von dem, aber ich denke an einen Vergleich zwischen die dänische und die französische Pressen, von welchem ich vor kurzem gehört habe. Die Dänen sich beschwerten, dass da Dänemark ein kleines Land ist, konnten die dänischen Zeitungen nicht genug gute Journalisten engagieren, und so konnte die dänische Presse nie vergleichbar mit der französische sein. Also ist Deutschland auch von den drei das größte Land – bedeutet das, dass es das einzige ist, das eine gute und umfassende Presse hat?

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Re: Meist gelesene Zeitungen in den deutschsprachigen Lände

Postby Babbsagg » 2017-03-06, 5:13

Woods wrote:
Babbsagg wrote:
Woods wrote:Das Ganze lautet klingt aber immer noch sehr merkwürdig

Duden:

lau|ten <sw. V.; hat>
b) (geh.) sich in bestimmter Weise anhören: das lautet gut, ganz vernünftig, wenig tröstlich; die Nachrichten lauteten schlecht
© Duden - Deutsches Universalwörterbuch. 4. Aufl. Mannheim 2001. [CD-ROM].

Ist es nicht dasselbe?


Ich habe gerade auf duden.de nachgeschaut, und du hast recht Recht, das steht da tatsächlich. Wenn auch mit dem Hinweis "gehoben" (sprich: "vornehm"). Aber ich habe das in diesem Sinn mein Leben lang noch nirgendwo gehört oder gelesen. Ich habe gerade mal gegoogelt, um mich zu vergewissern:

"das klingt gut": 195.000 Ergebnisse
"das hört sich gut an": 199.000 Ergebnisse
"das lautet gut": 151 Ergebnisse.

Ich rate auf jeden Fall davon ab, dieses Wort in diesem Sinn zu verwenden. "Klingen" und "sich anhören" sind üblich.

Das kann ich gut verstehen, aber wenn man ein kompletter Anfänger wie ich ist, ist MS Word sehr hilfreich. Das ist eigentlich der einzige Grund wofür ich MS Word, und nicht LibreOffice, brauche.

Da hast du natürlich recht, ich wollte damit auch nur sagen, dass das Programm auch Fehler macht und deshalb nicht 100% zuverlässig ist. "Kompletter Anfänger" halte ich übrigens für etwas übertrieben.
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Re: Meist gelesene Zeitungen in den deutschsprachigen Lände

Postby Car » 2017-03-06, 12:13

Woods wrote:Google Translate kann auch manchmal helfen, neue Ausdrücke zu finden, und Gedanken die in anderen Sprachen sich bilden zu übersetzen*. Man muss aber sehr aufmerksam sein, danach die richtige Bedeutung zu finden und zu verstehen, und nicht nur als gegeben annehmen, dass was daraus kommt Sinn macht.

Sogar jetzt, als ich diesen Eintrag schreibe, brauche ich auch Google Translate, zusammen mit meinem Dänisch-Deutsches Wörterbuch und einigen anderen Ressourcen, um einige unbekannte Wörter und Ausdrücke nachzuschlagen.



Car,

Danke auch zudir sehr für die Erklärungen!

Es mag offensichtlich erscheinen, aber kann man sagen, dass die deutsche Presse viel größer, eine umfassendere und auch bessere Qualität als die österreichische und schweizerische hat?

Ich kenne zurzeit keine von ihnen, aber ich denke an einen Vergleich zwischen der dänischen und der französischen Pressen, von dem ich vor kurzem gehört habe. Die Dänen beschwerten sich, dassda Dänemark ein kleines Land ist, konnten die dänischen Zeitungen nicht genug gute Journalisten engagieren, und so konnte die dänische Presse nie vergleichbar mit der französischen sein. Also ist Deutschland auch von den dreien das größte Land – bedeutet das, dass es das einzige ist, das eine gute und umfassende Presse hat?


* Was genau meinst du damit?

Hmm, die Neue Zürcher Zeitung stufen einige schon als besser als die deutschen Zeitungen ein und insgesamt gibt es schon mehr überregionale Zeitungen von Bedeutung, aber ob die Berichterstattung jetzt umfassender und insgesamt besser ist? Gute Frage.
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